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Die Schweiz erhält eine weitere ‚Bitcoin-Bank‘, die Krypto-Währung für Kunden bereithält

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Eine Schweizer Bank, die sowohl traditionelle Finanzprodukte als auch neue digitale Währungen verarbeiten soll, hat von den Aufsichtsbehörden des Landes grünes Licht erhalten.

SEBA, die in der Schweiz ansässige Krypto-Währungsbank, ist nun offiziell einsatzbereit, berichtet The Block.

Berichten zufolge teilte die Bank gestern eine Erklärung mit The Block mit, die besagt, dass ihre Schweizer Kunden nun Konten bei der Bank eröffnen können. Dies gilt für Firmenkunden, Vermögensverwalter und professionelle Privatanleger.

Die Bank, die Anfang dieses Jahres gegründet wurde, erhielt ihre Banklizenz im August von der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA).

SEBA sagt, sie versuche, die Kluft zwischen traditionellen und digitalen Vermögenswerten zu überbrücken und gleichzeitig ein hohes Sicherheitsniveau aufrechtzuerhalten. Gegenwärtig unterstützt die Bank fünf Kryptowährungen: Bitcoin, $BTC▲4.15% Ethereum, Stellar, Litecoin und Ethereum Classic.

Die Kunden werden in der Lage sein, ihre Vermögenskonten über eine App und Online-Banking zu verwalten. Laut der Erklärung werden die Benutzer in der Lage sein, Kryptowährungen in traditionelle Währungen und wieder zurück umzurechnen, alles innerhalb dieser Online-Dienste.

Nach der Roadmap von SEBA soll in der nächsten Phase das Angebot für internationale Kunden ausgebaut werden, bevor das Produktangebot erweitert wird. Dieser Zeitplan enthält jedoch keine Daten, so dass nicht bekannt ist, wie lange diese Entwicklungen dauern werden.

Je nach Perspektive ist die Situation ein wenig politisch konfliktreich.

Viele Kryptowährungs- und Bitcoin-Geschäfte haben sich schwer getan, mit traditionellen Banken zusammenzuarbeiten. Regulatorische Unsicherheit und die wechselhafte Vergangenheit von Bitcoin haben die Banken dazu veranlasst, im Umgang mit Kryptowährungsgeschäften vorsichtig zu sein.

Das Angebot von SEBA könnte mit BitQT ein paar Türen für Kryptounternehmen öffnen, die bisher Schwierigkeiten hatten, im traditionellen Bankensystem Fuß zu fassen.

Aber eine Bank, die Ihre Bitcoin in Verwahrung hält? Das könnte zwar verhindern, dass Sie Ihren privaten Schlüssel verlieren, aber es bringt eine Reihe von offensichtlichen Opfern mit sich.

Die SEBA schliesst sich der Konkurrenzbank Sygnum AG an, die bereits im September von der FINMA eine Lizenz erhalten hat.

Die Schweiz ist eine der fortschrittlicheren Nationen, wenn es um Geschäfte mit Kryptowährungen geht. Letztes Jahr erlaubte sie Blockchain-Startups, sich um eine FinTech-Lizenz zu bewerben, mit der sie Einzahlungen von bis zu 100 Millionen Dollar tätigen können.